Textbausteine Arztbrief – Urologie

Buongiorno a tutti! Questo mese pubblico i fac-simile delle Arztbriefe riguardanti l’Urologia. Non garantisco la completezza o la correttezza dei contenuti!

BOTOX

OP: Transurethrale Injektionsbehandlung der Harnblase mit 100 I.E Botulinumtoxin in Lokalanästhesie am

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgt zur intravesikalen Botulinumtoxinjektion. Wir dürfen auf unseren Bericht aus der ambulanten Sprechstunde verweisen. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den Eingriff komplikationslos durch. Postoperativ klarte der Urin zunehmend auf und DK assoziierte Beschwerden konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Sistieren der initialen Hämaturie und Katheterentfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt und nahezu restharnfrei.

Procedere:

Fachurologische- und Restharnkontrolle mit Laborkontrolle.

Symptomadaptierte Wiedervorstellung zur Botulinumtoxin-Reinjektion.

Kolposuspension nach Burch

OP: Transabdominale Kolposuspension nach Burch am

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren Bericht aus der Kontinenzsprechstunde verweisen. Aufgrund des jungen Patientenalters und bestehendem Kinderwunsch hatten wir uns auf ein offen-abdominales Vorgehen verständigt. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Der postoperative Verlauf gestaltete sich regelrecht. Das Drainagematerial wurde zeitgerecht entfernt. Nach Entfernung des transurethralen Katheters am 2. postoperativen Tag gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt sowie restharnfrei mit guter Kontinenz. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere: 

Bei Beschwerden ist eine Wiedervorstellung in unserer Kontinenz-Sprechstunde nach Terminvereinbarung möglich.

Das Nahtmaterial ist selbstresorbierbar.

Cortison Schema nach bilateraler Adrenalektomie

Tag 1

200 – 300 mg Hydrocortison i.v. (davon 100 mg als Bolus, den Rest als Perfusor über 24 h kontinuierlich i.v.)

Tag 2

100 mg Hydrocortison/12 h kontinuierlich i.v., abends 20 mg Hydrocortison p.o.

Tag 3 + 4

20 mg – 20 mg – 20 mg Hydrocortison p.o.

Tag 5 + 6

20 mg – 20 mg – 10 mg Hydrocortison p.o. + Fludrokortison/Astonin H 0,1mg p.o. 1xtgl

Tag 7 + 8

20 mg – 10 mg – 10 mg Hydrocortison p.o. + Fludrokortison/Astonin H 0,1mg p.o. 1xtgl

Tag 9 + 10

20 mg – 10 mg – 0 mg Hydrocortison p.o. + Fludrokortison/Astonin H 0,1mg p.o. 1xtgl

Erhaltungsdosis

10 bis 20 mg – 10 mg – 0 mg Hydrocortison p.o.

Nur bei primärer NNR-Insuffizienz: + Fludrocortison/Astonin H 0,1 mg p.o. 1 x tgl.

OP: DJ-Harnleiterschienenentfernung am XXX

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auf unseren vorherigen Entlassungsbericht. Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv zum Harnleiterschienen-Auslassversuch. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff problemlos durch. In der sonographischen Kontrolle zeigte sich….

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

OP: DJ Harnleiterschienenwechsel am bei Okklusion

Therapie:

Antibiotische Therapie mit

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit Flankenschmerzen bei okkludierter Harnleiterschiene. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postinterventionelle Beschwerden konnten symptomatisch behandelt werden. Der Urin klarte im Verlauf allmählich auf. Bei der sonographischen Kontrolle zeigte sich keine wesentliche Pyeloektasie bei korrekt liegender DJ-Ureterschiene.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Wiedervorstellung zum nächsten DJ-Ureterschienenwechsel in 3 Monaten.

OP: DJ-Harnleiterschienenwechsel am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zum turnusmäßigen DJ-Ureterschienenwechsel. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postinterventionelle Beschwerden konnten symptomatisch behandelt werden. Der Urin klarte im Verlauf allmählich auf. Bei der sonographischen Kontrolle zeigte sich keine wesentliche Pyeloektasie bei korrekt liegender DJ-Ureterschiene. Pat. wurde beschwerdefrei aus unserer stationären Behandlung in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Wiedervorstellung zum nächsten DJ-Ureterschienenwechsel in 3 Monaten.

Wir bitten um ambulante Anlage einer Urinkultur vor dem geplanten Eingriff.

OP: Portimplantation durch die Kollegen der Allgemeinchirurgie am

Therapie

Einleitung der 1. von 10 geplanten Gaben der Chemotherapie mit Docetaxel

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auf unseren Bericht aus der ambulanten Sprechstunde. Der zwischenzeitliche zahnärztliche Bericht hatte keine Einwände gegen eine osteoprotektive Therapie mit Zoledronsäure erhoben. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik wurde oben genannter Eingriff von den Kollegen der Allgemeinchirurgie komplikationslos durchgeführt. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse. Die Chemotherapie wurde ohne wesentliche Toxizitäten vertragen.

Procedere:

Ambulante Wiedervorstellung zur Laborkontrolle am XXX um XXX und am XXX um 8:45 Uhr zur 2. von 10 geplanten Chemotherapiegaben in der uro-onkologischen Ambulanz des Klinikums auf Ebene 99.

Predisolon 5 mg 1-0-1 muss über die Dauer der gesamten Chemotherapie eingenommen werden. Der Patient hat einen Plan und ein Rezept von der onkologischen Ambulanz erhalten.

Wir bitten um wöchentliche Blutbildkontrollen. Bei Abfall der Leukozyten auf Werte weniger als 1000/µl, des Hb-Wertes auf weniger als 8 g/dl und der Thrombozyten auf Werte weniger als 30 000/µl bzw. bei Auftreten von Fieber oder Blutungszeichen bitten wir um sofortige Wiedervorstellung bzw. Kontaktaufnahme mit unserer Abteilung unter der oben genannten Telefonnummer.

Nach Chemotherapie sollte auf eine ausreichende Trinkmenge (mindestens 1,5 l/24 h) geachtet werden. Bei Auftreten von Übelkeit oder Erbrechen in den Tagen nach der Therapie sollte Metoclopramid (z.B. MCP Tbl  bis 3 x tgl. 30 Min. vor dem Essen) und für 2-3 Tage ein 5HT3-Antagonist (z.B. Ondansetron 8 mg 1-0-1) eingenommen werden. Bei anhaltender Übelkeit, insbesondere bei damit verbundener Nahrungs- und/oder Flüssigkeitsaversion oder Erbrechen (länger als 24 Stunden anhaltend) bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme mit unserer Abteilung unter der o.a. Telefonnummer. Wir bitten Sie um die prophylaktische Verordnung der genannten Substanzen.

Epididymitis

Therapie:

Antibiotische Therapie mit

Lokal-supportive Maßnahmen

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit einer akuten Schwellung und Schmerzen des Skrotums. Klinisch und dopplersonographisch ergab sich kein Anhalt für eine Hodentorsion, weshalb eine operative Exploration nach ausführlicher Erörterung abgelehnt wurde. Bei fehlender Restharnbildung war die Einlage eines DK oder SPK nicht erforderlich.

Unter körperlicher Schonung, symptomatischer Analgesie und antibiotischer Therapie zeigte sich der Lokalbefund im weiteren Verlauf regredient. In der sonographischen Verlaufskontrolle ergab sich  kein Anhalt für eine Abszedierung.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Fortsetzung der antibiotischen Therapie mit XXX für eine weitere Woche.

Goldmarker

Therapie

Perioperative Antibiose mit Ciprofloxazin

OP: Perineale, sonographisch gesteuerte, Goldmarkerimplantation am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom zur Goldmarkerimplantation vor geplanter perkutaner Radiatio. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Die korrekte Lage wurde röntgenologisch dokumentiert. Postoperative Schmerzen und leichte Blutabgänge zeigten sich im Verlauf rückläufig.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle und Weiterbehandlung in der Strahlentherapeutischen Klinik XY.

Hämorrhagische Zystitis

Therapie:

Antibiotische Therapie mit XXX

Blasendauerspülung

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit Dys- und Pollakisurie sowie einer ausgeprägten Makrohämaturie unter oraler Antikoagulation. Unter Blasendauerspülung und antibiotischer Therapie klarte der Urin zunehmend auf. Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt, sonographisch…

Eine weiterführende Diagnostik mittels Zystoskopie und Abklärung der oberen Harnwege wurde nach eingehender Erörterung im Beisein der Angehörigen nicht erwünscht.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Die orale Antikoagulation kann bei klarem Urin im Verlauf der nächsten Woche wieder begonnen werden. Bis dahin empfehlen wir die Fortführung des “Bridgings” mittels niedermolekularen Heparins.

Hämaturieabklärung bei Blutungsrezidiv im infektfreien Intervall.

OP: Harnröhrenkarunkelresektion und Urethrozystoskopie am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgt bei rezidivierender Genitalblutung aufgrund eines Harnröhrenkarunkels. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. In der anschließenden Zystoskopie zeigte sich ein regelrechter Blasenbinnenbefund. Postoperative genitale Schmierblutungen zeigten sich im weiteren Verlauf rückläufig.

Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt, sonographisch restharnfrei.

Empfehlung:

Fachurologische Kontrolle. Das histologische Ergebnis werden wir umgehend nachreichen.

OP: Perineale Harnröhrenplastik am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zur Harnröhrenplastik bei rezidivierender Harnröhrenenge. Wir verweisen auf unseren vorhergehenden Bericht. Im retrograden Urethrogramm hatte sich eine bulbäre/penile Harnröhrenenge gezeigt. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Fachurologische Kontrollen.

Ein ambulanter Termin zur DK Entfernung ist für den XXX um XX Uhr in unserer urologischen Ambulanz vorgesehen.

Die folgende SPK Entfernung haben wir für den XXX um XX Uhr terminiert.

Harnverhalt, Überlaufblase, postrenales Nierenversagen

Therapie:

DK/SPK Einlage

Bilanzierung und Flüssigkeitssubstitution

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig aufgrund eines akuten Harnverhaltes. Nach Einlage eines suprapubischen/transurethralen Katheters kam es zu einer passageren Polyurie, welche per infusionem ausgeglichen werden konnte. Bei der sonographischen Kontrolle zeigte sich die initiale Dilatation des Nierenbeckens beidseits rückläufig.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Prästationäre Wiedervorstellung am XXX um XX Uhr zur TUR Prostata am XXX.

OP: Skrotale Freilegung zum Ausschluss einer Hodentorsion am XXX

Therapie:

Antibiotische Therapie mit

Symptomatische Analgesie

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig aufgrund akut aufgetretener Hodenschmerzen. Nach ausführlicher Aufklärung führten wir zum Ausschluss einer Hodentorsion oben genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Das Nahtmaterial ist selbstresorbierbar.

OP: Inguinale Hodenfreilegung rechts/links mit Ablatio testis und skrotale Biopsie der Gegenseite am

Therapie:

Perioperative Antibiose mit

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund eines schmerzlosen Hodentumors. Nach Komplettierung des Stagings und Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Ambulante Wiedervorstellung am XXX zur Besprechung der Histologie und des weiteren Vorgehens.

OP: Hydrozelenresektion rechts/links mit Drainage am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv aufgrund einer symptomatischen Hydrozele. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Die intraoperativ eingelegte Drainage wurde bei sistierender Sekretion entfernt. Postoperativ kam es zu einer skrotalen Schwellung, die unter antiphlogistischer Therapie rückläufig war. Bei der Wundkontrolle zeigten sich reizlose Verhältnisse. Wir konnten Herrn XXX beschwerdefrei in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Wundkontrolle.

Das Nahtmaterial ist resorbierbar.

Infekt bei SPK DK

Therapie:

Flüssigkeitssubstitution

Antibiotische Therapie mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit Hämaturie und Unterbauchschmerzen bei liegendem suprapubischem/transurethralem Katheter. Der Katheter wurde noch am Aufnahmetag gewechselt und eine antibiotische Therapie eingeleitet. Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Nach Rücksprache mit den Angehörigen wurde aktuell auf eine weiterführende Diagnostik verzichtet.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. SPK Wechsel alle 4 Wochen. Wiedervorstellung zur weiterführenden Diagnostik bei Blutungsrezidiv.

Leistenhoden

OP: Inguinale Orchidolyse und Pexie rechts/links/beidseits am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund eines nicht reponiblen Leistenhodens links. Nach ausführlicher Aufklärung führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse und leichte skrotale Schwellung.

Procedere:

Körperliche Schonung.

Das Nahtmaterial ist resorbierbar.

Lymphozele

OP: Lymphozelenpunktion und Drainage rechts/links am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig aufgrund einer Beinschwellung/Leistenschwellung. Wir verweisen auf unseren vorherigen Entlassungsbericht. Die sonographisch dargestellte ausgedehnte Lymphozele rechts/links konnte perkutan drainiert werden. Unter lokaler Doxycyclin Instillation zeigte sich die Sekretionsmenge im weiteren Verlauf zunehmend rückläufig.

Empfehlung:

Fachurologische Kontrolle.

Makrohämaturie konservativ

Therapie:

Blasendauerspülung

Antibiotische Therapie mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte mit einer ausgeprägten Makrohämaturie unter oraler Antikoagulation. Nach Einlage eines Spülkatheters klarte der Urin zunehmend auf.

Nach ausführlicher Erörterung der Therapieoptionen mit der betreuenden Ehefrau soll derzeit auf eine weiterführende Diagnostik mittels Zystoskopie und Abklärung der oberen Harnwege verzichtet werden. Dies kam bei Wiederauftreten im infektfreien Intervall gerne nachgeholt werden.

Die orale Antikoagulation mit Eliquis/Lixiana/Xarelto/Markumar kann bei klarem Urin im Verlauf der nächsten Woche erneut begonnen werden. Bis dahin empfehlen wir die Fortführung des „Bridgings“ mittels niedermolekularen Heparins.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

DK Wechsel alle 4 Wochen.

Wiedervorstellung bei Blutungsrezidiv.

Makrohämaturie Rezidiv

Therapie:

Blasendauerspülung

Antibiotische Therapie mit XXX

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht verweisen. Die notfallmäßige stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund eines Hämaturie Rezidives. Unter Blasendauerspülung und antibiotischer Therapie klarte der Urin zunehmend auf. Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt, sonographisch…

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Makrohämaturie Zystoskopie Blasentumor

Therapie:

Antibiotische Therapie

Blasendauerspülung

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte mit einer ausgeprägten Makrohämaturie unter oraler Antikoagulation. Nach Einlage eines Spülkatheters klarte der Urin zunehmend auf.

In der weiterführenden Diagnostik mittels Urethrozystoskopie zeigte sich…

Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt, sonographisch…

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Prästationäre Wiedervorstellung am … zur TUR Blase am ….

Nierenkoliken

Therapie:

Symptomatische Analgesie

Konservative Steintherapie

OP: DJ Harnleiterschienung links/Rechts am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit therapierefraktären Flankenschmerzen. Im CT Abdomen (low dose) wurde ein Ureterstein nachgewiesen. Unter symptomatischer Analgesie und konservativer Steintherapie kam es nicht zu einem spontanen Steinabgang. Nach Erörterung der Therapieoptionen erfolgte eine DJ-Ureterschieneneinlage. Im weiteren Verlauf traten leichtgradige DJ-assoziierte Beschwerden auf, welche symptomatisch behandelt werden konnten. Postinterventionell kam es zur Hämaturie, die im Verlauf rückläufig war.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle mit Sonografie und Laborkontrolle.

Prästationäre Wiedervorstellung am … um … zur URS mit Steinextraktion am

Nierenkoliken spontaner Steinabgang

Therapie:

Symptomatische Analgesie

Konservative Steintherapie

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit therapierefraktären Flankenschmerzen. Im CT Abdomen (low dose) wurde ein Ureterstein nachgewiesen. Unter symptomatischer Analgesie und konservativer Steintherapie kam es zu einem spontanen Steinabgang und der Patient wurde beschwerdefrei. Die sonographische Kontrolle zeigte keine Dilatation des Nierenbeckens mehr.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Steinmetaphylaxe nach Analyse.

Nierenkoteilresektion

OP: Offen lumbale/ Laparoskopische Nierenteilresektion rechts/links am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zur operativen Behandlung eines Nierentumors. Nach Abschluss der üblichen präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch therapiert werden. Die intraoperativ eingelegte Drainage wurde zeitgerecht entfernt. Es zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse. Unter physiotherapeutischer Anleitung führten wir eine Frühmobilisierung durch. Nach Katheterentfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt. Die Histologie wurde ausführlich besprochen. Regelmäßige sonographische und Laborkontrollen verliefen unauffällig und wir konnten Herrn/ Frau XXXX in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle, Laborkontrolle.

„Die orale Antikoagulation mit Eliquis/Lixiana/Xarelto/Marcumar kann bei klarem Urin im Verlauf der nächsten Woche erneut begonnen werden. Bis dahin empfehlen wir die Fortführung des „Bridgings“ mittels niedermolekularen Heparins.“

Perkutane Nephrolithotomie

OP: PCNL (Perkutane Nephrolithotomie) rechts/links am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte mit einem Nierenbeckenstein. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt. In der sonographischen Kontrolle ließ sich eine minimale Ektasie des Nierenbeckens ohne größeres retroperitoneales Hämatom ausmachen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Steinanalyse und Metapylaxe. Ambulante Entfernung der DJ Harnleiterschiene am XXX.

OP: Portimplantation durch die Kollegen der Allgemeinchirurgie am XXX

Therapie:

Einleitung des 1. Von 3 geplanten Zyklen einer Polychemotherapie mit PEB ab dem

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auch auf unseren vorangegangenen Bericht. Tonaudiometrie und Lungenfunktionsprüfung hatten einen altersentsprechenden Befund gezeigt. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten die Kollegen der Allgemeinchirurgie die Portimplantation komplikationslos durch. Bei der Wundkontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse. Die Chemotherapie wurde insgesamt gut vertragen ohne wesentliche Nebenwirkungen.

Procedere:

Ambulante Wiedervorstellung zur Bleomycintherapie am XXX in der uro-onkologischen Ambulanz des v. XY Krankenhauses.

Stationäre Wiederaufnahme am XXX zur Einleitung des nächsten Therapiezyklus.

Fädenentfernung an der Portimplantationsstelle am 8. postoperativen Tag.

Wir bitten um wöchentliche Blutbildkontrollen. Bei Abfall der Leukozyten auf Werte weniger als 1000/µl, des Hb-Wertes auf weniger als 8 g/dl und der Thrombozyten auf Werte weniger als 30 000/µl bzw. bei Auftreten von Fieber oder Blutungszeichen bitten wir um sofortige Wiedervorstellung bzw. Kontaktaufnahme mit unserer Abteilung unter der oben genannten Telefonnummer.

Nach Chemotherapie sollte auf eine ausreichende Trinkmenge (mindestens 1,5 l/24 h) geachtet werden. Bei Auftreten von Übelkeit oder Erbrechen in den Tagen nach der Therapie sollte Metoclopramid (z.B. MCP Tbl bis 3 x tgl. 30 Min. vor dem Essen) und für 2-3 Tage ein 5HT3-Antagonist (z.B. Ondansetron 8 mg 1-0-1) eingenommen werden. Bei anhaltender Übelkeit, insbesondere bei damit verbundener Nahrungs- und/oder Flüssigkeitsaversion oder Erbrechen (länger als 24 Stunden anhaltend) bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme mit unserer Abteilung unter der o.a. Telefonnummer. Wir bitten Sie um die prophylaktische Verordnung der genannten Substanzen.

Prostataadenomenukleation

OP: Offen retropubische Prostataadenomenukleation am

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv mit zunehmend obstruktiver Miktionssymptomatik und progredienter vesikaler Retention. IPSS ???. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Postoperative Schmerzen wurden symptomatisch behandelt. Das Naht- und Drainagematerial konnte zeitgerecht entfernt werden. Unter physiotherapeutischer Anleitung führten wir eine Frühmobilisierung durch. Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt, nahezu restharnfrei. In der Wundkontrolle zeigten sich reizlose Verhältnisse.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Prostatastanzbiopsie

Verlauf:

Herr XXXX kam zur geplanten Prostatastanzbiopsie bei Verdacht auf Prostatakarzinom bei unklarer PSA-Erhöhung in unsere stationäre Behandlung. Aufgrund der Vorerkrankungen und der oralen Antikoagulation erfolgt der Eingriff unter stationären Bedingungen. Nach den üblichen Vorbereitungen führten wir den Eingriff komplikationslos durch. Der weitere postoperative Verlauf gestaltete sich regelrecht, Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nachblutungen traten nicht auf und wir konnten Herrn XXXXX in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle, Laborkontrolle.

Antibiotische Therapie mit Cefixim bis Packungsende.

Die orale Antikoagulation mit XXXXXX kann bei klarem Urin im Verlauf der nächsten Woche erneut begonnen werden. Bis dahin empfehlen wir die Fortführung des „Bridgings“ mittels niedermolekularen Heparins.

Prostatitis

Therapie:

Antibiotische Therapie mit…

  • resistenzgerechte Umstellung auf

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit Unterbauchschmerzen, Dysurie, Fieber und Schüttelfrost aufgrund einer akuten Zystoprostatitis. Ein Prostataabszess konnte ausgeschlossen werden. Unter iv Antibiose und symptomatischer Analgesie zeigte sich die Beschwerdesymptomatik im weiteren Verlauf rückläufig. Eine SPK oder DK Ableitung war zwischenzeitlich nicht erforderlich.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle

Fortsetzung der antibiotischen Therapie mit XXX für eine weitere Woche.

PSA-Kontrolle in ca. 4-6 Wochen; bei Persistenz der PSA-Erhöhung ist eine Prostatastanzbiopsie in Erwägung zu ziehen.

Bei Blasenentleerungsstörung Wiedervorstellung zur TUR Prostata am XXX

Urothelkarzinom des Nierenbeckens links (G3) (7 cm) pT4, pN2(3/4), L1, V1, R0, G3

Postoperative temporäre Pankreasfistel

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge.

Leitliniengerecht empfehlen wir die Fortführung der Thromboembolieprophylaxe mit niedermolekularem Heparin für weitere 4 Wochen.

Nach der erfolgten Rehabilitationsmaßnahme soll eine Wiedervorstellung zur Einleitung einer Chemotherapie in unserer urologischen Sprechstunde erfolgen.

Ein Termin hierfür kann jederzeit über unser urologisches Sekretariat vereinbart werden.

Ein Termin zur Knochenszintigraphie wird von Herrn XY selbst vereinbart.

Empfehlung der interdisziplinären Tumorkonferenz vom 08.09.2022:

1) Ergänzung der Ausbreitungsdiagnostik um eine Thorax CT sowie Knochenszintigramm bei frgl. Osteolysen der Rippen (DD cartilaginärer Übergang)

2) Im Falle eines Metastasennachweis ist eine palliativ intendierte Systemtherapie mit 6 Zyklen Gemcitabin/Cisplatin zu empfehlen. Sollten keine Metastasen nachgewiesen werden, so ist eine adjuvante Systemtherapie mit 4 Zyklen Gem/Cis zu empfehlen. Sollte aufgrund einer höhergradigen Niereninsuffizienz bei Einzelniere eine Chemotherapie kontraindiziert sein, so ist eine Checkpointinhibitortherapie alternativ möglich (adjuvant: Nivolumab, palliativ: Pembrolizumab)

Pyelonefritis

Therapie:

Symptomatische Analgesie

Antibiotische Therapie mit

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig aufgrund therapierefraktärer akuter Flankenschmerzen und Dysurie. Unter analgetischer und antibiotischer Therapie zeigte sich die Beschwerdesymptomatik im weiteren Verlauf rückläufig. Die weiterführende Diagnostik ergab keine komplizierenden Faktoren.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Harnwegsinfektmetaphylaxe bei rezidivierenden Infekten.

Pyeloplastik

OP: Laparoskopische / Offen lumbale Nierenbeckenplastik rechts/links am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Der Urin klarte sukzessive auf. Das Drainagematerial wurde zeitgerecht entfernt. Nach DK Entfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt. Unter physiotherapeutischer Anleitung erfolgte eine Frühmobilisierung. In der Kontrolle zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Das Nahtmaterial ist selbstresorbierbar. Ambulante/stationäre DJ Entfernung 6 Wochen postoperativ.

Radikale Prostatektomie

OP: Roboterassistierte radikale Prostatektomie mit Nervenerhalt beidseits und beidseitig pelviner Lymphadenektomie am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiotikatherapie mit XXX

Symptomatische Analgesie

Abführende Maßnahmen

Mobilisation und Anleitung zur Beckenbodengymnastik

Zystogramm am XXXXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zur operativen Therapie eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik und eingehender Erörterung der Therapieoptionen führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch therapiert werden. Der Urin klarte sukzessive auf. Es zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse. Im Zystogramm zeigte sich eine unauffällige vesikourethrale Anastomose ohne Extravasation, so dass der transurethrale DK entfernt werden konnte. Postoperativ bestand noch eine leichtgradige Belastungsinkontinenz. Unter physiotherapeutischer Anleitung erfolgten eine frühzeitige Mobilisierung sowie der Beginn des Beckenbodentrainings. Über unseren Sozialdienst wurde eine Anschlussheilbehandlung in die Wege geleitet. Der histologische Befund wurde ausführlich besprochen. Regelmäßige sonographische- und Laborkontrollen verliefen unauffällig, so dass wir den Patienten in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen konnten.

Procedere:

Leitliniengerecht empfehlen wir die Fortführung der Thromboembolieprophylaxe mit niedermolekularem Heparin für weitere 4 Wochen.
Fachurologische Tumornachsorge. Diese sieht in Anlehnung an die S3-Leitlinie sowie die EAU-Leitlinien die Anamnese, körperliche Untersuchung sowie PSA-Bestimmung vor. Im ersten und zweiten Jahr nach der kurativ intendierten Operation sollte diese vierteljährlich, im dritten und vierten Jahr halbjährlich, danach jährlich erfolgen. Weiterführende Untersuchungen wie Computertomografie und Knochenszintigraphie sind nur bei bestehender Symptomatik und therapeutischer Konsequenz zu empfehlen.

Der Patient wurde im Rahmen der SEAL-2-Studie einer ausgedehnten/eingeschränkten LA unterzogen. Im Rahmen der Studie sind Nachsorgeuntersuchungen vorgesehen (PSA, körperliche Untersuchung). Wir bitten Sie freundlichst, diese Nachsorgeuntersuchungen durchzuführen und legen einen entsprechenden Zeitplan für den Patienten bei. Für Ihre Unterstützung der Studie danken wir Ihnen im Voraus.

Radikale Zystektomie – Ileum Conduit

OP: Radikale Zystektomie mit Ileum Conduit und beidseitig pelviner Lymphadenektomie am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim und Metronidazol

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht verweisen. Die elektive Aufnahme erfolgte zur operativen Therapie eines lokal begrenzten, muskelinvasiven Blasentumor. Nach eingehender Erörterung der Therapieoptionen führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Kurzfristig erfolgte eine Überwachung auf unserer operativen Intensivstation. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch therapiert werden. Aufgrund einer postoperativen Darmatonie waren eine umfangreiche medikamentöse Darmstimulierung, eine passagere Magensondenversorgung sowie wiederholte Einläufe erforderlich. Das Naht- und Drainagematerial wurde zeitgerecht entfernt. Es zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse. Nach sukzessiver Entfernung der Ureterkatheter, ließen sich im iv Urogramm ein Extravasat oder eine Anastomoseninsuffizienz nicht nachweisen. Unter physiotherapeutischer Anleitung erfolgte eine frühzeitige Mobilisierung. Die Versorgung und Pflege des Urostomas wurde im Rahmen des stationären Aufenthaltes unter wiederholter Anleitung erlernt. Über unseren Sozialdienst wurde zudem eine Anschlussheilbehandlung in die Wege geleitet.

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge. Leitliniengerecht empfehlen wir die Fortführung der Thromboemolieprophylaxe mit niedermolekularem Heparin für weitere 4 Wochen.

Radikale Zystektomie – Neoblase

OP: Radikale Zystektomie mit Ileum Neoblase und beidseitig pelviner Lymphadenektomie am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim und Metronidazol

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht verweisen. Die elektive Aufnahme erfolgte zur operativen Therapie eines lokal begrenzten, muskelinvasiven Blasentumor. Nach eingehender Erörterung der Therapieoptionen führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Kurzfristig erfolgte eine Überwachung auf unserer operativen Intensivstation. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch therapiert werden. Aufgrund einer postoperativen Darmatonie waren eine umfangreiche medikamentöse Darmstimulierung, eine passagere  Magensondenversorgung sowie wiederholte Einläufe erforderlich. Regelmäßig wurde die Ileum Neoblase sowie die Ureterkatheter manuell angespült. Das Naht- und Drainagematerial wurde zeitgerecht entfernt. Es zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse. Nach sukzessiver Entfernung der Ureterkatheter, ließen sich im iv Urogramm ein Extravasat oder eine Anastomoseninsuffizienz nicht nachweisen. In der Blutgasanalyse diagnostizierten wir eine metabolische Azidose, welche medikamentös ausgeglichen werden konnte. Unter physiotherapeutischer Anleitung erfolgten eine frühzeitige Mobilisierung sowie ein intensives Beckenbodentraining. Bei Entlassung bestand jedoch noch eine leichtgradige Belastungsinkontinenz. Über unseren Sozialdienst wurde eine Anschlussheilbehandlung in die Wege geleitet.

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge. Leitliniengerecht empfehlen wir die Fortführung der Thromboemolieprophylaxe mit niedermolekularem Heparin für weitere 4 Wochen.

Radikale Zystektomie – Ureterokutaneostomie

OP: Roboterassistierte Radikale Zystektomie mit beidseitiger Ureterokutaneostomie und beidseitig pelviner Lymphadenektomie am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht verweisen. Die elektive Aufnahme erfolgte zur operativen Therapie eines lokal begrenzten, muskelinvasiven Blasentumor. Nach eingehender Erörterung der Therapieoptionen führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Kurzfristig erfolgte eine Überwachung auf unserer operativen Intensivstation. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch therapiert werden. Aufgrund einer postoperativen Darmatonie war eine umfangreiche medikamentöse Darmstimulierung erforderlich. Das Naht- und Drainagematerial wurde zeitgerecht entfernt. Es zeigten sich allzeit reizlose Wundverhältnisse. Unter physiotherapeutischer Anleitung erfolgte eine frühzeitige Mobilisierung. Über unseren Sozialdienst wurde eine Anschlussheilbehandlung in die Wege geleitet.

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge. Leitliniengerecht empfehlen wir die Fortführung der Thromboemolieprophylaxe mit niedermolekularem Heparin für weitere 4 Wochen.

Ambulanter Wechsel der Harnleiterschienen in 6-8 wöchigen Abständen.

Reflux Pyelonephritis bei DJ

Therapie:

Antibiotische Therapie mit XXX

Symptomatische Analgesie und Flüssigkeitssubstitution

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig aufgrund akuter Flankenschmerzen, Dysurie und Fieber bei liegender DJ Harnleiterschiene. Wir verweisen auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht. Unter analgestischer und antibiotischer Therapie zeigte sich die Beschwerdesymptomatik im weiteren Verlauf rückläufig.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Wiedervorstellung am zur

Sachse

OP: Urethrotomia interna nach Sachse am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer ausgeprägten Harnröhrenstriktur, die bei Ihnen zystoskopisch festgestellt und mittels retrogradem Urethrogramm verifiziert wurde. Anamnestisch Z.n. vorübergehenden Harnverhalt, spontan besser geworden. Der Harnstrahl sei deutlich abgeschwächt.

Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den oben genannten Eingriff komplikationslos durch. Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Entfernung des transurethralen Katheters gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt und nahezu restharnfrei. Der Patient wurde anschließend kontinent und mit kräftigem Harnstrahl in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut im Intervall erwägen.

Sakralen Neuromodulation 1

OP: Implantation einer permanenten Elektrode beidseits/links/rechts S2/S3 zur sakralen Neuromodulation am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zur sakralen Neuromodulation. Wir verweisen auf unseren vorhergehenden Bericht aus der Kontinenzsprechstunde. Die Testung und Implantation der permanenten Elektrode führten wir komplikationslos durch. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse. Postoperativ erfolgte die Programmierung und Erörterung des externen Schrittmachers. Bereits unmittelbar anschließend bestand eine wesentliche Besserung der Beschwerden und Blasenentleerungsstörung.

Procedere:

Eine poststationäre Wiedervorstellung zur Wundkontrolle und erneuten Programmierung wurde vereinbart. Bei weiterhin Besserung der Beschwerden wird die Implantation des permanenten Schrittmachers in ca. 4 Wochen erfolgen. Wir werden danach erneut berichten.

Sakralen Neuromodulation 2

OP: Implantation eines permanenten Impulsgebers zur sakralen Neuromodulation am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte zur Implantation des permanenten Impulsgebers zur sakralen Neuromodulation. Wir dürfen auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht verweisen. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir genannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperativ erfolgte die wiederholte Programmierung und Erörterung des Schrittmachers. Die besonderen Sicherheitshinweise (insbesondere keine Kernspintomographie) wurden besprochen und Informationsmaterial ausgehändigt. Die Bedienung des Neurostimulators wurde von der Patientin eingeübt und selbstständig durchgeführt. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Das Nahtmaterial ist selbstresorbierbar.

Eine poststationäre Wiedervorstellung wurde vereinbart.

Bei Bedarf erfolgt eine Kontrolle in unserer Kontinenz Sprechstunde.

Skrotalabszess

OP: Skrotale Abszessevakuierung und Drainage am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig mit einer schmerzhaften Schwellung des Skrotums. In der weiteren Diagnostik konnten wir einen bereits liquiden organisierten Abszess nachweisen. Nach ausführlicher Aufklärung entschieden wir uns zu oben genanntem Eingriff, welchen wir komplikationslos durchführten. Postoperativ erfolgten regelmäßige Wundspülungen und die Wunde zeigte sich allzeit reizlos.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Entfernung des Nahtmaterials ab dem 8. postoperativen Tag.

Harnröhrensphinkter

OP: Implantation eines artifiziellen Harnröhrensphinkters (AMS 800) am XXX

Therapie

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv mit Belastungsinkontinenz zur Anlage eines artifiziellen Sphinkters. Wir dürfen auf unseren Ambulanzbericht verweisen. Nach entsprechender präoperativer Vorbereitung führten wir den genannten Eingriff komplikationslos durch. Peri- und postoperativ erfolgte eine i.v. Antibiose mit Ceftriaxon. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse.

Procedere:

Eine poststationäre Wiedervorstellung zur Hautfädenentfernung und Wundkontrolle ist für vereinbart. Antibiotische Langzeitprophylaxe mit Nitrofurantoin für 6 Wochen. Sphinkteraktivierung in 6 Wochen unter stationären Bedingungen, solange SPK-Versorgung.

Sphinkteraktivierung

Therapie: Sphinkteraktivierung und Miktionstraining unter Anleitung

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unsere vorangegangenen Berichte verweisen. Die Aufnahme erfolgte vereinbarungsgemäß zur Sphinkteraktivierung. Der Patient wurde bzgl. der Technik nochmals genau angeleitet. Nach Sphinkteraktivierung erfolgte die Miktion prompt und restharnfrei. Nach initialer Schwierigkeit konnte die Sphinkterpumpe im Verlauf sicher bedient werden, woraufhin der SPK entfernt wurde.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Wir empfehlen eine Sphinkterkontrolle in ca. 12 Wochen.

SPK

OP: SPK Anlage in Lokalanästhesie am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv zur SPK Anlage. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Initial entleerte sich etwas blutiger Urin, welcher im Verlauf jedoch aufklarte und wir den transurethralen Katheter entfernen konnten. Die Bauchdecke blieb in der Kontrolluntersuchung weich und wir konnten den Patienten in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Turnusmäßiger SPK-Wechsel alle 4-6 Wochen.

Steinmetaphylaxe

Calcium, Struvit Stein

Allgemeine Maßnahmen (Steinmetaphylaxe):

Urin pH Wert Kontrolle

Harndilution:

Trinkmenge 2,5 – 3 l/d

Säuernde Getränke (Hydrogenkarbonatarme und kalziumarme Getränke)

Harnneutrale Getränke: Tees, Quellwasser, Apfelsaft verdünnt

Nur geringe Mengen: Bohnenkaffee, schwarzer Tee

ungeeignet: Cola, Limonaden, Alkohol

Ernährung:

keine rein vegetarische Ernährung

Proteinzufuhr: max. 150 g/d

Kalziumzufuhr: einschränken (ca. 800 mg/d)

bei Hyperphosphaturie – Phosphatzufuhr einschränken (Hülsenfrüchte, Hart-Schmelzkäse, Nüsse, Kakao, Leber)

Ballaststoffe

medikamentöse Therapie:

Harn pH Wert mit L-Methionin auf -Zielwert 5,8 – 6,2 bringen

Harnsäuernstein:

Harnalkalisierung mit Z.B Blanel (Zielwert des Urin PH 6.2-8)

OP: TUR Blase Nachresektion (mit PDD) am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht. Die Aufnahme erfolgte zur geplanten Nachresektion. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Katheterentfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt und restharnfrei,

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge ja nach histologischem Befund.

OP: TUR Blase am XXX

Verlauf:

Die Aufnahme erfolgte bei Verdacht auf einen Blasentumor. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Intraoperativ zeigte sich XXX Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Katheterentfernung gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt und restharnfrei, so dass wir den Patienten in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen konnten.

Procedere:

Fachurologische Tumornachsorge/ Wiedervorstellung am … um … zur TUR Blase Nachresektion mit PDD am …

OP: TUR Prostata am XXX

Therapie:

Perioperative Antibiose mit XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund eines therapierefraktären benignen Prostatasyndroms. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den oben genannten Eingriff komplikationslos durch. Unter Spülung klarte der Urin zunehmend auf. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Entfernung des transurethralen Katheters gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt und nahezu restharnfrei. Der Patient wurde anschließend kontinent und mit kräftigem Harnstrahl in Ihre weitere ambulante Behandlung entlassen.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

TVT – TOT

OP: Mitturethrale retropubische spannungsarme Schlingenplastik (TVT) am

Verlauf:

Zur Vorgeschichte dürfen wir auf unseren Bericht aus der Kontinenzsprechstunde verweisen. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Der postoperative Verlauf gestaltete sich regelrecht. Nach Entfernung des transurethralen Katheters und der Vaginaltamponade am 2. postoperativen Tag gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt sowie restharnfrei mit guter Kontinenz.

Procedere: 

Bei Beschwerden ist eine Wiedervorstellung in unserer Kontinenz-Sprechstunde nach Terminvereinbarung möglich.

Vaginale Ovestin-Applikation für 4 Wochen.

URS

Therapie

Perioperative Antibiose mit

OP: Starr- und flexible URS mit Laser, Steinextraktion und DJ- Harnleiterschienenentfernung/ wechsel am XXXXX

Verlauf:

Zur Vorgeschichte verweisen wir auf unseren vorhergehenden Entlassungsbericht. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach DK Entfernung und Sistieren der postoperativen Hämaturie gelang die Spontanmiktion unbeeinträchtigt. In der sonographischen Kontrolle zeigte sich noch eine asymptomatische, leichtgradige Ektasie des Nierenbeckens.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle. Laborkontrolle.

Das Ergebnis der Steinanalyse werden wir nach Erhalt nachreichen.

Entfernung der DJ Harnleiterschiene in ……. Tagen.

Bei Harnsäurestein ist Chemolitholysetherapie mit z.B. Alkalicitrate oder Natriumcarbonat empfohlen (Urin PH Zielwert 6,8-7,2)

Varikozele

OP: Varikozelenkorrektur links nach Palomo/Tauber/Benardi am XXX

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer symptomatischen Varikozele. Wir verweisen freundlicherweise auf unseren Ambulanzbericht.

Nach Abschluss der präoperativen Vorbereitungen erfolgte der oben genannte Eingriff komplikationslos. In der Kontrolle zeigten sich reizlose Wundverhältnisse. Postoperative Wundschmerzen konnten symptomadaptiert behandelt werden.

Procedere:

Fachurologische Kontrolle.

Das Nahtmaterial ist selbstresorbierbar.

MESH

OP: Zystozelenkorrektur mittels Anterior Mesh Repair (Fa. A.M.I. InGYNious) am …

Therapie:

Perioperative Antibiose mit Cefuroxim

Verlauf:

Die stationäre Aufnahme erfolgte elektiv zur Korrektur einer symptomatischen Zystozele. Wir dürfen freundlicherweise auf unseren Bericht aus der Kontinenzsprechstunde verweisen. Nach Abschluss der präoperativen Diagnostik führten wir den obengenannten Eingriff komplikationslos durch. Postoperative Schmerzen konnten symptomatisch behandelt werden. Nach Entfernung des transurethralen Katheters und der Vaginaltamponade erfolgte die Spontanmiktion unbeeinträchtigt nahezu restharnfrei.

Procedere:

Bei Beschwerden ist eine Wiedervorstellung in unserer Kontinenz-Sprechstunde nach Terminvereinbarung möglich.

Vaginale Ovestin-Applikation für 4 Wochen.